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Immer flexibel bleiben

Februar 22nd, 2011 · Keine Kommentare

Mittelständische Betriebe aus Handel und Handwerk haben meist ein Problem. Ihre Aufträge erfordern Vorleistungen und Investitionen, die sie erst nach erfolgreichem Abschluss wieder herein bekommen. Das Geld fehlt in der Zwischenzeit und nicht selten hindert das mangelnde Kapital die Betriebe daran, neue Aufträge anzunehmen. Für die müssten sie ja schließlich wieder in Vorleistung gehen und bräuchten dafür das Kapital, das erst nach Bezahlung durch den vorigen Kunden wieder herein kommt. Ein Teufelskreis, der auch verantwortlich dafür ist, dass viele kleine und mittlere Betriebe nicht oder nur sehr langsam wachsen können.

Neue Kapitalquellen suchen

Naheliegend ist in einem solchen Fall natürlich die Bildung von eigenen Rücklagen. Bietet die Branche die Möglichkeit, kann man zum Beispiel durch eine Art zweites Standbein Kapital erschaffen. So kann ein Betrieb, der sich auf den Bau von Maschinen spezialisiert hat durch den Verkauf von Zubehör oder durch einen Reparaturservice auch investitionslos Geld in die Kassen bekommen. Doch nicht immer bietet sich eine solche Erweiterung und Ergänzung an oder ist so etwas möglich. Wer kein Polster an Eigenkapital zur Verfügung hat und auch auf keinem anderen Wege aus dem Stillstand herausfindet, der sollte sich eher um einen Kredit bemühen, wenn er möchte, dass der Betrieb blüht und wächst und auch in Zukunft auf dem Markt mitmischt. Die Belastungen durch den Kredit sollten natürlich nicht zu hoch sein, das würde dann nur eine weitere Erschwernis bedeuten. Um nicht an hohen Zinsen mit langen Laufzeiten zu zerbrechen, kann man sich alternativ für Factoring entscheiden, was eine effektive und günstige Möglichkeit ist, um als Betrieb durchgehend “flüssig” zu bleiben.

Handlungsfähig und konkurrenzlos

Wer sich für das sogenannte Factoring entscheidet, schuldet ausstehende Forderungen einfach um. Nun muss sich der Betrieb weder während noch nach einem Auftrag um das lästige Geldeintreiben kümmern. Man bekommt 90 Prozent seines Geldes sofort, den Rest nach Zahlung des Schuldners. Das Factoring-Unternehmen wiederum kümmert sich derweil um die ausstehenden Posten und lässt sich dafür einen Teil der Einnahmen geben. So kann auch ein kleiner Betrieb über eine Liquidität verfügen, für die sein Unternehmen normalerweise mindestens doppelt so groß und umsatzstark sein müsste. Und damit ist auch die Voraussetzung gegeben, dass der kleine oder mittelständische Unternehmer mit seiner Firma und seinen Mitarbeitern zu einem großen Betrieb wachsen kann. Das Geld, das nun herein kommt, bleibt auch bei ihm, denn die Zinsen sind von vornherein abgezogen und verursachen nicht einen weiteren Posten auf der “Ausgaben”-Liste. Somit lässt sich durch Factoring auch die Eigenkapitalquote verbessern. Damit kann der Betrieb besser rechnen aber vor allem besser neue Aufträge bedienen, neue Kunden gewinnen und sich sogar neue Investitionen leisten.

Tags: Finanzwelt

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